Ein Bier auf Wanderschaft

Die Wanderbrauer KG aus dem Bezirk Wiener Neustadt-Land zieht mit ihrem Bier von einer Braustätte zur nächsten.

Kräftiger Hopfen mit einem runden Körper  und einer fruchtigen Entfaltung – so beschreibt die Wanderbrauer KG ihr Märzenbier „Ährenwerk“. Hinter dem Namen steckt ein Quintett junger Studenten mit einer innovativen Idee. „Alles begann mit einem theoretischen Projekt fürs Studium, doch dann fragten wir uns ,Warum machen wir das nicht wirklich?’“, erklärt Start-up-Gründerin Tanja Nemetz.

Gemeinsam mit Michael Novotny, Lukas Spineth, Sebastan Kunc und Dieter Vierbach absolviert die Studentin derzeit den Masterstudiengang  „Entrepreneurship and Applied Management“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt. Allesamt Bierliebhaber und mit Dieter Vierbach im Team, der eine kleine Brauanlage zu Hause hat, war es naheliegend, sich an einem eigenen Bier zu probieren. Prompt war das Rezept entwickelt – fehlte nur noch der passende Name für die junge Firma.

„Wir haben keine eigene Brauanlage, sondern benutzen  die freien Kapazitäten anderer Brauereien und mieten uns dort ein“, erklärt Nemetz das Konzept. Das Quintett wandert also von einer Braustätte zur nächsten –  schon war der passende Name gefunden. Und das alles innerhalb weniger Monate. „Wir sind ganz überwältigt, wie schnell das gegangen ist“, freut sich Nemetz.

Derzeit wird im Marchfelder Storchenbräu in Untersiebenbrunn (Bezirk Gänserndorf) produziert. Geplant ist jedoch eine Wanderung durch ganz Österreich: „Wir können uns gut vorstellen, unser Bier auch mal in OberösterreichSalzburg oder einem anderen Bundesland zu produzieren und verschiedene Editionen anzubieten.“ Auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Firmenevents wird gebraut, zuletzt etwa für den Wiener Neustädter Yachtclub Theresianische Militärakademie oder für das Jagdkommando des Österreichischen Bundesheeres. Die Flasche wird dabei mit einem personalisierten Etikett versehen.

Was die Zukunft bringen soll? „Wir wollen uns natürlich vergrößern, unser Sortiment erweitern und sind gespannt, wie sich unser Start-up entwickelt“, sagt Nemetz.

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